⚽ Das große WM 2026 Tippspiel ⚽

logo ×

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Am Freitag nach Thanksgiving ist es in den USA mit der Feiertagsruhe vorbei. Stattdessen sieht man im ganzen Land schon früh morgens gigantische Schlangen vor den Geschäften und Einkaufszentren. Gibt es etwas umsonst? Nicht ganz, aber fast!

Der sog. „Black Friday“ ist das größte Shopping-Event des Jahres, und lockt Schnäppchenjäger mit tollen Vergünstigungen. Bereits Wochen zuvor heizen Firmen die Stimmung an – und zwar nicht in nur in den USA. Black Friday ist mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt.

Wir verraten dir alles Wissenswerte über die Entstehung dieses Konsum-Events made in USA, wie Black Friday „gefeiert“ wird, und welche Angebote dich erwarten – vom Kaffeevollautomat bis zur Apple Watch.

Black Friday – Entstehung und Geschichte

Die Geschichte des Black Friday geht bis in die 1950er Jahre zurück. Zu dieser Zeit erlebten die USA ein beispielloses Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg. „Hart arbeiten, viel konsumieren“, war das Motto, und da durften natürlich auch Weihnachtsgeschenke nicht fehlen.

Findige Firmen hatten bereits einen Trend erkannt: Die meisten Amerikaner begannen gleich nach Thanksgiving, also dem vierten Donnerstag im November, mit den Einkäufen für das große Fest. Dabei spielten auch die Thanksgiving-Paraden eine Rolle, zu denen bis heute der festlich geschmückte Wagen von Santa Claus gehört – ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass Weihnachten näher rückt.

Aber warum eigentlich „Black“ Friday? Nun, die Herkunft dieses Namens ist nicht ganz eindeutig. Manche Zeitungen benutzten ihn bereits 1951 – in Anspielung darauf, dass viele Arbeiter an diesem Tag plötzlich „krank“ wurden und nicht zum Dienst erschienen. Andere Kommentatoren sahen buchstäblich schwarz mit Blick auf das Verkehrschaos zu Beginn der Christmas Shopping-Saison, und vor allem die Polizei hatte an diesem Tag einiges zu tun.

Es gibt noch weitere Theorien: etwa, dass die vielen Kunden aus der Ferne wie eine schwarze Masse aussahen; oder, dass viele Geschäfte an diesem Tag endlich in die „schwarzen Zahlen“ rutschten. Richtig bekannt wurde der Name in den 70er und 80er Jahren, als der Black Friday von Werbefirmen als wichtigster Einkaufstag des Jahres angepriesen wurde. Versuche, ihn in „Big Friday“ umzubenennen, scheiterten übrigens.

Im Zusammenhang mit diesem Tag sollten wir auch ein paar Worte zum sog. „Doorbusting“ verlieren. Viele Kunden stehen schon lange vor den Öffnungszeiten Schlange, um limitierte Sonderangebote zu ergattern. Gehen die Türen dann auf, spielen sich oft chaotische Szenen ab, wenn Horden von Kaufwütigen in die Geschäfte stürmen. Sogar Schießereien sind beim Kampf um die besten Angebote schon vorgekommen – nichts für Zartbesaitete also.

An der wirtschaftlichen Bedeutung des Black Friday hat sich bis heute wenig geändert. Allerdings folgt das Einkaufsverhalten der Amerikaner dem digitalen Trend: Während der Umsatz an diesem Tag Jahr für Jahr neue Rekorde erreicht, nehmen immer weniger Kunden den Gang in die Geschäfte auf sich. Stattdessen ist das Online-Shopping im Aufschwung – ein Trend, der durch die Corona-Pandemie seit dem Jahr 2020 noch verstärkt wurde.

Anzeige

Black Friday – Datum und Öffnungszeiten

Der Black Friday findet am Tag nach Thanksgiving statt – also je nach Jahr zwischen dem 23. und 29. November.

Hier sind einige Daten für kommende Black Fridays:

  • Black Friday 2021: 26. November
  • Black Friday 2022: 25. November
  • Black Friday 2023: 24. November
  • Black Friday 2024: 29. November
  • Black Friday 2025: 28. November

Vor ein paar Jahren entstand übrigens der Trend, den Black Friday kurzerhand vorzuverlegen: Geschäfte wie Target und Walmart öffneten ihre Pforten bereits um Mitternacht, und schließlich sogar am Thanksgiving-Abend. Diese Praxis stieß jedoch bei Kunden auf wenig Begeisterung, und so wurde der „Black Thursday“ größtenteils wieder abgeschafft.

Traditionell öffnen die Läden erst am Black Friday – dafür jedoch früh am Morgen. Manche Shops sind bereits um 05:00 Uhr geöffnet, bei anderen musst du dich 2–3 Stunden länger gedulden. Hast du es dann ins Innere geschafft, kannst du dir viel Zeit lassen. Die meisten Geschäfte schließen an diesem Tag nämlich nicht vor 21:00 Uhr, manche haben sogar bis Mitternacht geöffnet.

Übrigens ist der Black Friday kein offizieller Feiertag. Anders als an Thanksgiving haben Behörden, Postämter und Banken also offen. Bundesbeamten, die sich diesen Tag freinehmen möchten, müssen eigene Urlaubstage verwenden. Bedenke jedoch, dass viele Amerikaner nicht nur Thanksgiving, sondern das gesamte Wochenende mit ihrer Familie verbringen. Wichtige Business-Termine solltest du also auf ein anderes Datum legen.

Black Friday Deals – Angebote in den USA

Du bist in den USA unterwegs und möchtest diesen wichtigsten Konsum-Tag des Landes gebührend „feiern“? Dann bietet sich dir eine schier unerschöpfliche Auswahl an Sonderangeboten. Hier sind einige Shopping-Ideen für den Black Friday:

  • Beginnen wir mit der Firma, ohne die es den Tag vielleicht nie gegeben hätte: Bei Macy´s erwarten dich Rabatte von bis zu 70 % – etwa auf Schmuck, Handtaschen oder Kleidung für Damen, Herren und Kinder.
  • Walmart, Amerikas berühmtester Supermarkt, lässt sich da natürlich nicht lumpen:
    Im Durchschnitt beträgt der Nachlass 30 % – ein Hammer, wenn man die ohnehin schon niedrigen Preise bedenkt. Vor allem Haushaltsgeräte, Computer, Videospiele und Bücher lassen sich an diesem Tag günstig ergattern.
  • Auch Target ist ein lohnenswertes Ziel am Black Friday – mit Sonderangeboten von 30 % oder mehr auf Waren wie Kleidung, Elektrogeräte oder Spielzeug.
  • Ein weiteres Schwergewicht ist Best Buy. Hier kannst du am Black Friday Fernseher, Laptops, Handys und Küchengeräte zu Tiefstpreisen erstehen.

Wenn du am Black Friday in Florida unterwegs bist, lohnt sich ein Shopping-Tag in einer der großen Einkaufszentren des Bundesstaats. Sawgrass Mills in Sunrise bietet beispielsweise Rabatte von bis zu 70 % – genau wie das Miromar Outlet oder die Sanibel Outlets. Glücklicherweise ist Florida ein Bundesstaat, der auch im November zu Outdoor-Aktivitäten einlädt. Was läge also näher, als sich im Bass Pro Shop mit Angelrouten, Zelt und Kleidung einzudecken? Wer früh aufsteht, kann am Black Friday bereits um 05:00 Uhr die besten Angebote ergattern.

Black Friday – Online-Angebote

Natürlich musst du heute kein physisches Geschäft mehr betreten, um tolle Schnäppchen zu schlagen. Ohne Warteschlangen – und die Gefahr, niedergetrampelt zu werden – kannst du dir deine Shopping-Träume ganz bequem online erfüllen. Die meisten Shops in die USA bieten dabei die gleichen Preise wie vor Ort im Geschäft an.

Noch besser: Du bist nicht einmal an das Datum des Black Friday gebunden: Bestes Beispiel ist der Amazon Prime Day, der für gewöhnlich im Juni oder Juli stattfindet. Außerdem wäre da noch der Cyber Monday, der auf Thanksgiving folgt. An diesem Montag bieten viele Online-Shops elektronische Geräte zu Schnäppchenpreisen an.

Black Friday in Deutschland

Längst ist der berühmte Shopping-Tag der USA auch über den großen Teich geschwappt – und mittlerweile in aller Welt bekannt. Auch in Deutschland locken zahlreiche Geschäfte mit Sonderangeboten am Black Friday:

  • Darf es ein neuer Akkustaubsauger sein – oder doch lieber ein aktuelles Spiel für deine Konsole? Dann solltest du dem MediaMarkt am Black Friday einen Besuch
    abstatten.
  • Müller, Douglas, Rossmann und weitere Drogerien bieten am Black Friday Kosmetikprodukte und Haushaltswaren zu günstigen Preisen an.
  • Wenn du dich für die kalte Jahreszeit einkleiden willst, sind Discounter wie H&M oder C&A am Black Friday ein lohnendes Shopping-Ziel.
  • Auch die Schweden von IKEA feiern den Black Friday – genau wie das Dänische Bettenlager.
  • Apple-Fans aufgepasst: Der „schwarze Freitag“ ist die ideale Gelegenheit ein neues Smartphone wie das iPhone 12 zu ergattern – entweder online oder im Apple Store.
  • Nicht nur physische Produkte stehen am Black Friday vergünstigt zur Auswahl. Wolltest du z. B. schon immer eine neue Sprache lernen? Dann bietet dir Babbel an
    diesem Tag tolle Rabatte.

Black Friday FAQ – häufig gestellte Fragen

Was ist Black Friday?

Black Friday ist traditionell ein Tag, an dem viele Geschäfte in den USA mit Sonderangeboten und verlängerten Öffnungszeiten locken. Bereits seit den 1950er Jahren läutet er die Christmas Shopping-Saison ein.

Welche Firmen machen beim Black Friday mit?

Die bessere Frage wäre: Welche Firmen machen nicht mit? Kaum ein Geschäft lässt sich den Umsatz am Black Friday entgehen, und meist bekommst du dieselben Rabatte online wie vor Ort.

Wann ist der Black Friday?

Dieser Feiertag findet am Freitag nach Thanksgiving statt, der den vierten Donnerstag im November markiert. Das heißt, Black Friday ist immer zwischen dem 23. und 29. November.

Wie lange geht Black Friday?

Am Black Friday haben die meisten Geschäfte lange geöffnet und schließen ihre Pforten erst nachts, etwa von 21:00 bis 23:00 Uhr.

Anzeige

Sie sind die farbenfrohsten Bewohner von Floridas Wäldern, Wiesen und Parks: Mehr als 150 Arten von Schmetterlingen nennen den Sunshine State ihr Zuhause. Dem Schutz der Falter hat sich die Florida Native Butterfly Society verschrieben. Die Non Profit Organisation unterhält die Butterfly Estates, einen Schmetterlingspark, in der Downtown von Fort Myers – ein lehrreiches Ausflugsziel für die ganze Familie.

Die Fort Myers Butterfly Estates im Überblick

Im Zentrum der Estates steht das 336 Quadratmeter große Gewächshaus. Hier fühlen sich die bunten Insekten dank tropischer Pflanzen und duftender Blütenpracht richtig wohl. Und auch für die Besucher ist ein Rundgang durch das aufwändig gestaltete Biotop ein Erlebnis. Mit etwas Geduld lassen sich tolle Fotos von Monarch, Zebrafalter, Pfauenauge und Co. schießen. Aus den Lautsprechern ertönt beruhigende Zen-Musik und im Teich tummeln sich Karpfen und Schildkröten. Bei so viel Naturidylle ist es kein Wunder, dass die Butterfly Estates ein beliebter Ort für Hochzeitsfotos sind.

Da alle Schmetterlingsarten der Estates in Florida heimisch sind, werden sie auch hier gezüchtet. So können Gäste den Lebenszyklus der Falter von der Raupe bis zum ausgewachsenen Tier live mitverfolgen. Die Führung durch das Glashaus dauert etwa 30 Minuten, in denen die Guides viel Wissenswertes über die Schmetterlinge erzählen. Besucher erfahren, warum die Tiere so wichtig für die heimische Pflanzenwelt sind und wie man ein passendes Habitat für die Falter im eigenen Garten schafft.

Es lohnt sich, früh zu kommen: Täglich um 10:30 Uhr werden die in den Butterfly Estates gezüchteten Tiere unter den Augen der Zuschauer freigelassen, um im Gewächshaus herum zu flattern.

Essengehen und Einkaufen in den Fort Myers Butterfly Estates

Wer mehr über Schmetterlinge lernen möchte, sollte den Gift Shop der Butterfly Estates besuchen. Hier gibt es nicht nur Bücher und Growing Kits für alle, die selbst Falter züchten wollen. Auch Pflanzen, Gärtnerutensilien und sogar Raupen werden verkauft, sodass dem eigenen Schmetterlingsgarten nichts mehr im Wege steht.

Perfekt für einen Snack zwischendurch eignet sich das Bullig Coffee & Bites direkt neben den Fort Myers Butterfly Estates. Dort werden die Kuchen mit viel Liebe gebacken, und das Waffelrezept stammt noch von der Großmutter der Besitzerin. Doch die Waffeln gibt es nicht nur in süßer Variante, sondern auch herzhaft mit Barbecue Pork, Bacon, Piemont-Käste oder knackigem Salat gefüllt. Als Dessert erfreut sich das selbst gemachte Yoghurteis großer Beliebtheit.

Öffnungszeiten und Preise der Fort Myers Butterfly Estates

Die Butterfly Estates haben jeden Tag außer Montag von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet.

Erwachsene und Kinder über 13 Jahre zahlen umgerechnet 9 Euro Eintritt. 5,50 Euro sind es für Kinder von 3–12 Jahren. Für Gäste unter 3 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Wer die Arbeit der Florida Native Butterfly Society auch weiterhin unterstützen möchte, bekommt den Jahrespass für 27 Euro.

Schnäppchen lassen sich wie bei vielen Sehenswürdigkeiten in Florida mit Coupons schlagen. Es lohnt sich, auf der Seite groupon.com nach Angeboten Ausschau zu halten. So lassen sich bis zu 50 % des Eintrittspreises sparen.

Anfahrt zu den Butterfly Estates

Mitten in Fort Myers zwischen Edison Bridge und IMAG History Science Center findest du die Butterfly Estates. Die Anfahrt aus Cape Coral beträgt etwa 25 Minuten.

Der Memorial Day im Mai gehört zu den wichtigsten offiziellen Feiertagen der USA. Er wurde im Gedenken an gefallene Veteranen eingerichtet und wird von zahlreichen Events begleitet. Wie an den anderen 10 „Federal Holidays“ bleiben viele Einrichtungen an diesem Tag geschlossen.

Wir verraten dir alles über die Ursprünge dieses Feiertags, wann er genau stattfindet und welche Veranstaltungen du am Memorial Day besuchen kannst. Außerdem erklären wir, was hinter den Memorial Day Sales steckt, die mit zahlreichen Sonderangeboten locken.

Memorial Day – Bedeutung und Geschichte

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Memorial Day um einen Gedenktag – und zwar für alle Angehörigen der US-Streitkräfte, die in Ausübung ihrer Pflicht gestorben sind. Das unterscheidet den Tag vom Veterans Day, bei dem alle ehemaligen Soldaten (lebend und verstorben) im Mittelpunkt stehen.

Die Ursprünge des Memorial Day sind komplex, und ähnliche Gedenktage gab es bereits lange zuvor. Zum Beispiel war es vor und während des Amerikanischen Bürgerkriegs üblich, die Gräber gefallener Soldaten mit Blumen zu schmücken.

Historiker haben ganze 25 Vorgänger des Memorial Day identifiziert – z. B. in ehemaligen Staaten der Konföderation wie Virginia, Mississippi und South Carolina. Oft wurden die Zeremonien von Frauenverbänden und Soldaten-Witwen organisiert.

Der Norden kannte ebenfalls Gedenktage für seine Gefallenen – auch wenn diese noch keinen staatsübergreifenden Charakter hatten. Erster einheitlicher Feiertag wurde der Decoration Day, der ab 1886 in 27 Bundesstaaten gefeiert wurde.

1966 versuchte Präsident Lyndon B. Johnson, die Diskussionen um den Geburtsort des Memorial Day zu beenden. Er legte Waterloo, New York offiziell als Ort fest. Wer den ersten Memorial Day ins Leben gerufen hat, und wo, bleibt bis heute eine schwierige Frage. In jedem Fall wurde der Decoration Day 1967 in Memorial Day umbenannt, und ein Jahr später erhielt der Feiertag sein offizielles Datum, das bis heute gilt.

Übrigens gibt es auch einen Confederate Memorial Day, der nur in den Südstaaten gefeiert wird und den Gefallenen der Konföderation im Amerikanischen Bürgerkrieg gedenkt. Dieser Feiertag ist mittlerweile stark umstritten, aber immer noch in mehreren Staaten des Südens anerkannt.

Anzeige

Memorial Day – Datum

Der Memorial Day markiert den inoffiziellen Sommeranfang in den USA und findet jedes Jahr am letzten Montag im Mai statt. Das heißt, er bewegt sich zwischen dem 25. und 31.Mai.

In den nächsten Jahren wird der Memorial Day auf die folgenden Tage fallen:

  • Memorial Day 2022: 30. Mai
  • Memorial Day 2023: 29. Mai
  • Memorial Day 2024: 27. Mai
  • Memorial Day 2025: 26. Mai

Der Monat Mai wurde übrigens nicht zufällig ausgewählt: US-General John A. Logan schlug ihn vor, damit die Bürger frische Blumen pflücken und damit die Gräber der Soldaten schmücken konnten.

Allerdings waren nicht alle Veteranen glücklich mit der Entscheidung, den Memorial Day auf einen Montag zu legen. Viele befürchteten, die Bürger würden das verlängerte Wochenende für „Spiele, Rennen und ausgelassene Feiern“ nutzen, statt ernsthaft und in Trauer zu gedenken.

Memorial Day – Feiern und Zeremonien

Der Memorial Day ist einer der emotionalsten Feiertage der USA und hat eine wichtige Bedeutung für Patrioten im ganzen Land – genau wie der Veterans Day und der Independence Day. Das zeigt sich an folgenden Feiern und Zeremonien:

Friedhofsbesuche

Angehörige, aber auch Freiwilligenverbände, ehren die gefallenen Soldaten, indem sie Blumen und amerikanische Flaggen auf ihre Gräber legen. Am deutlichsten kann man dies auf dem Nationalen Militärfriedhof von Arlington beobachten, der an diesem Tag feierlich geschmückt ist. Auch Grave Markers, also Abzeichen mit militärischen Symbolen, sieht man oft. Auf Friedhöfen, aber auch in öffentlichen Parks, werden Reden mit Danksagungen an die Helden vergangener Kriege gehalten.

Flaggenzeremonien

Wenn du am Memorial Day unterwegs bist, kannst du Flaggenzeremonien beobachten, die einem strengen Protokoll folgen: Bei Sonnenaufgang wird die US-Flagge schnell nach oben gezogen und gleich danach auf halbmast gehisst. In dieser Position verbleibt sie bis zum Mittag, bevor sie wieder auf volle Höhe gebracht wird.

Gedenkminute

Ein fester Bestandteil des Memorial Day ist der „National Moment of Remembrence“: Um Punkt 15:00 Uhr sind alle Amerikaner angehalten, eine Schweigeminute einzulegen, um den gefallenen Soldaten zu gedenken. Damit soll der ursprüngliche Gedanke dieses Feiertags am Leben erhalten werden. Übrigens werden Major League Baseball-Spiele um 15:00 Uhr kurz unterbrochen, und Amtrak-Züge lassen ihre Hupe ertönen.

Paraden

Im Zentrum der Feierlichkeiten stehen Paraden, die im ganzen Land veranstaltet werden. Bei diesen marschieren meist aktive Soldaten der Streitkräfte zusammen mit Veteranen vergangener Konflikte. Wenn du genau hinsiehst, kannst du vielleicht rote Mohnblumen an den Uniformen der Soldaten erkennen. Diese stellen seit dem 1. Weltkrieg ein offizielles Symbol des Gedenktags dar.

Die älteste Parade wird übrigens in Ironton, Ohio, abgehalten – und zwar seit 1868. Um den Titel „größte Memorial Day-Parade“ konkurrieren aktuell Washington, DC und New York.

Memorial Day – Öffnungszeiten am Feiertag

Der Memorial Day ist ein sog. „Federal Holiday“ – also ein überstaatlicher Feiertag. Das heißt, alle nicht-essenziellen Bundesbehörden bleiben an diesem Tag geschlossen. Dies trifft beispielsweise auf Postämter zu: Briefe und Pakete werden am Memorial Day nicht befördert. Die Börse macht normalerweise einen Tag Pause und Bundesbeamten erhalten bezahlten Urlaub. Auch Banken sind am Memorial Day geschlossen.

Anders sieht es mit Restaurants und Geschäften aus. Diese sind, anders als in Deutschland, nicht verpflichtet, ihre Pforten am Memorial Day zu schließen. Stattdessen nutzen viele Firmen diesen Tag, um Kunden anzulocken, wie wir im folgenden Abschnitt zeigen werden.

Noch ein Tipp für Autofahrer: Vor dem verlängerten Memorial Day-Wochenende sind die Autobahnen der USA regelmäßig überfüllt. Am stärksten ist das Verkehrsaufkommen am Donnerstag und Freitag. Das solltest du bedenken, wenn du zu dieser Zeit mit dem Pkw verreisen möchtest.

Memorial Day Sale – Shopping mit Sonderangeboten

Viele Amerikaner nutzen das verlängerte Memorial Day-Wochenende zum Einkaufen. Geschäfte reagieren auf diesen Trend und bieten zu dieser Zeit Sonderangebote an. Da der Feiertag den Sommer einläutet, sind vor allem Outdoor-Artikel wie Gartenmöbel, Grills und Rasenmäher reduziert.

Auch Haushaltsgeräte, Matratzen, Kleidung, Fernseher und Laptops lassen sich am Memorial Day günstig ergattern – zum Beispiel in Geschäften wie Walmart, Best Buy oder Home Depot.

Wer wirklich sparen möchte, sollte nach Memorial Day Coupons Ausschau halten. Diese musst du nicht mehr altmodisch aus Magazinen ausschneiden. Stattdessen lassen sich die Gutscheine auf Websites wie savings.com, retailmenot.com oder groupon.com herunterladen.

Memorial Day ist ein beliebtes Reisedatum. Und so haben zahlreiche Hotels in den USA Vergünstigungen auf Lager – so etwa in Florida. Allerdings musst du frühzeitig buchen, da die Unterkünfte sich an diesem Wochenende schnell füllen. Weniger Vorlaufzeit ist nötig, wenn du die Rabatte in den vielen Restaurants genießen möchtest.

Für die allermeisten Urlauber irrelevant, aber ein integraler Bestandteil des Memorial Day sind Angebote für Veteranen und aktive Mitglieder der Streitkräfte. Diese erhalten in vielen Museen und Freizeitparks freien Eintritt für sich und ihre Familien – zusätzlich zu Vergünstigungen in Geschäften und Restaurants.

Memorial Day FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist Memorial Day?

Der Memorial Day ist ein von der US-Regierung festgesetzter, also überstaatlicher Feiertag zum Gedenken an alle Mitglieder der US-Streitkräfte, die in Ausübung ihrer Pflicht gestorben sind.

Wann ist Memorial Day?

Der Memorial Day findet jährlich am letzten Montag im Mai statt. Er bildet den letzten Tag des verlängerten Memorial Day-Wochenendes und markiert außerdem den inoffiziellen
Sommeranfang.

Wie wird der Memorial Day gefeiert?

Zu den Zeremonien gehören das Dekorieren von Soldatengräbern sowie Paraden, Konzerte, Vorträge und eine Gedenkminute um 15:00 Uhr. Auch das Einkaufen erfreut sich am
Memorial Day dank Sonderangeboten großer Beliebtheit.

Welche Einrichtungen haben am Memorial Day geschlossen?

Alle staatlichen Behörden, Postämter und Banken bleiben am Memorial Day geschlossen. Die meisten Geschäfte und Restaurants sind dagegen geöffnet.

Anzeige

Was haben Pilgerväter, Truthähne und Football gemeinsam? Richtig, sie alle gehören zu einem der beliebtesten Feste in den USA: Thanksgiving. An kaum einem anderen Feiertag, mit Ausnahme von Weihnachten, finden so viele Familienbesuche statt. Gutes Essen und Sportübertragungen im Fernsehen dürfen da nicht fehlen – genau wie spektakuläre Paraden, und natürlich ein Verkehrschaos, das sich jedes Jahr gewaschen hat.

Wir verraten dir, was es mit diesem Erntedankfest made in USA auf sich hat, welche Traditionen du kennen solltest und wie sich die Öffnungszeiten an Thanksgiving gestalten. Außerdem geben wir dir ein paar Ideen, was du an diesem Tag unternehmen kannst.

Thanksgiving – Bedeutung und Geschichte

Die Ursprünge von Thanksgiving sind vielfältig. Einerseits geht dieser Feiertag auf die europäische Tradition der Erntedankfeste zurück, die im Herbst stattfanden und –finden. Doch hinter Thanksgiving steckt noch mehr. Um seine Geschichte zu verstehen, müssen wir in das 17. Jahrhundert zurückreisten, als zwei Bevölkerungsgruppen die Küste von Neuengland besiedelten: Pilgrims und Puritaner.

Beide Gruppen hatten es in ihrem ersten Jahr nicht leicht, sich an die Gegebenheiten der Neuen Welt anzupassen. Darum veranstalteten sie ein Fest, bei dem sie Gott für seine Unterstützung dankten. Daran nahmen auch Ureinwohner teil, die den Siedlern in diesem Jahr geholfen hatten.

Wie wir wissen, wurden aus den Kolonien Neuenglands bald die ersten Bundesstaaten der USA. Wer jedoch das erste Thanksgiving veranstaltete, bleibt umstritten. Manche Historiker nennen Plymouth, andere Massachusetts, andere wiederum Virginia. Und dann wären da noch katholische Erntedankfeste, die lange Zeit davor von den spanischen Siedlern mitgebracht wurden…

Fakt ist, dass Thanksgiving bald im ganzen Land gefeiert wurde – erst Recht, als die USA ihre Unabhängigkeit von den Briten erlangten. Dass es sich ursprünglich um einen religiösen Feiertag handelte, war dabei nicht weiter schlimm. Sogar George Washington, alles andere als ein Kirchengänger, rief seine Landsleute dazu auf, „Dank und Gebet an Gott, den Allmächtigen, zu richten“. Thanksgiving wurde zu einem Tag, den alle Bürger mitfeiern konnten – genau das richtige Band, um die junge Republik zusammenzuhalten.

Ein weiterer berühmter US-Präsident, Abraham Lincoln, legte im Jahr 1863 Thanksgiving auf den letzten Donnerstag im November – ein Datum, das sich ohnehin schon eingebürgert hatte. 1941 wurde dieses Datum noch einmal geringfügig geändert, und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.

Anzeige

Thanksgiving – Bräuche und Zeremonien

Thanksgiving ist vor allem ein Familien-Feiertag, der zuhause gefeiert wird. Das heißt jedoch nicht, dass es nichts zu erleben gibt. Die folgenden Bräuche und Zeremonien gehören untrennbar zu diesem Datum dazu:

Thanksgiving Dinner

Das Highlight am Thanksgiving Day ist ein festliches Abendessen, bei dem traditionell die ganze Familie und viele Verwandte anwesend sind.

Im Mittelpunkt der reich gedeckten Tafel steht gebratener Truthahn, der mit „Stuffing“ gefüllt wird: Brotkrumen, Zwiebeln, Sellerie und Gewürze… hier hat so gut wie jede
Hausfrau in den USA ihr eigenes Rezept, das oft über Generationen vererbt wird. Als Beilage gibt es Kartoffeln, Yams, Preiselbeeren und Mais – typische Zutaten der ersten
amerikanischen Siedler also. Auch Kürbissuppe ist ein typisches Gericht an Thanksgiving – genau wie Kürbiskuchen zum Nachtisch.

Fun Fact: Statistiken zeigen, dass Amerikaner an keinem Tag mehr essen als an Thanksgiving. Das solltest du bedenken, wenn du zu einem Thanksgiving-Dinner eingeladen bist – und das Mittagessen lieber ausfallen lassen.

Vielleicht wirst du als Gast gebeten, nach dem Essen mit einer anderen Person am Gabelbein des Truthahns zu ziehen. Das ist eine weit verbreitete Thanksgiving-Tradition, und wenn du das größere Stück erwischst, darfst du dir etwas wünschen!

Exkurs: Thanksgiving Turkey Pardoning

Eventuell hast du schon einmal im Fernsehen mitverfolgt, wie dem US-Präsidenten feierlich ein Truthahn zu Thanksgiving überreicht wird. Anders als Millionen seiner Artgenossen hat dieser Vogel jedoch Glück gehabt: Seit der Amtszeit John F. Kennedy ist es Brauch, dass der Präsident den Truthahn „begnadigt“ und auf eine Farm oder einen Streichelzoo schickt.

Zuletzt geschah dies im Jahr 2020, als Präsident Donald Trump einem 18 Kilo- Wonneproppen namens „Corn“ die offizielle Begnadigung erteilte. Der Backofen blieb diesem Truthahn erspart.

Thanksgiving – Football

Football gehört für viele Amerikaner so selbstverständlich zu Thanksgiving dazu wie Truthahn und Kürbiskuchen – und das bereits seit dem 19. Jahrhundert. Da verwundert es nicht, dass die NFL ihre wichtigen Spiele gerne auf das Thanksgiving-Wochenende legt. Wer möchte, kann sich ganze drei Partien ansehen, und auch ein freundliches Match im Kreis der Familie darf an diesem Feiertag nicht fehlen.

Thanksgiving – Paraden

Auch im öffentlichen Raum wird Thanksgiving gefeiert – und zwar mit spektakulären Paraden. Die größte davon, Macy´s Thanksgiving Parade, findet in New York statt und ist vor allem für ihre aufwändig geschmückten Wagen berühmt. Ein überdimensionierter Truthahn gehört genauso zum Event wie große Ballons, eine Marschkapelle und Santa Claus – ein Zeichen dafür, dass es ab nun auf Weihnachten zugeht. Übrigens kannst du diese Parade auch in Florida bewundern, denn sie legt seit 2001 einen Zwischenstopp in den Universal Studios von Orlando ein.

Black Friday, der Tag nach Thanksgiving

Am Freitag nach Thanksgiving findet das wohl größte nationale Shopping-Event der USA statt: Black Friday. Dann nutzen zahlreiche Geschäfte den Umstand, dass nicht nur Bundesbeamten, sondern auch Schulkinder und viele Angestellte frei haben.

Rabatte von bis zu 70 % sind an diesem Tag keine Seltenheit, und viele Einkaufszentren bieten ihren Kunden verlängerte Öffnungszeiten.

Thanksgiving – Datum

Seit 1941 wird Thanksgiving offiziell am vierten Donnerstag im November gefeiert. Vielleicht fragst du dich jetzt, warum die USA nicht beim letzten Donnerstag dieses Monats geblieben sind.

Das hat mit der Großen Depression der 1930er-Jahre zu tun. Im Jahr 1933 hatte der November fünf Donnerstage – Thanksgiving fiel also auf den 30. November. Da die meisten Amerikaner ihre Weihnachtseinkäufe erst nach diesem Feiertag erledigten, fürchteten viele Geschäfte um ihren Profit. Der vierte Donnerstag im November stellt dagegen sicher, dass Thanksgiving spätestens am 28. November stattfindet.

Hier sind einige Daten für die letzten und nächsten Jahre:

  • Thanksgiving 2021: 25. November
  • Thanksgiving 2022: 24. November
  • Thanksgiving 2023: 23. November
  • Thanksgiving 2024: 28. November
  • Thanksgiving 2025: 27. November

Thanksgiving – Öffnungszeiten

Thanksgiving ist ein sog. „Federal Holiday“, auf Deutsch: föderaler oder staatenübergreifender Feiertag. Das heißt, er wird in allen Bundesstaaten der USA gefeiert. Bundesbeamten bekommen an diesem Tag bezahlten Urlaub, Behörden wie Postämter haben geschlossen und die Börse legt eine Pause ein, ebenso wie Banken.

Viele Firmen geben ihren Angestellten nicht nur den Donnerstag, sondern das gesamte Thanksgiving-Wochenende frei. Das Gleiche gilt für Schulen. Da ist es kein Wunder, dass die Highways im ganzen Land zu dieser Zeit so überfüllt sind wie nie.

Als Besucher solltest du außerdem bedenken, dass sogar Restaurants und Geschäfte an Thanksgiving geschlossen haben oder mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten operieren – eine Seltenheit in den USA. Wer also shoppen will, sollte bis zum Freitag darauf, dem Black Friday, warten.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kannst du natürlich auch an Thanksgiving fahren. Die meisten Bus- und Bahnlinien folgen an diesem Tag demselben Fahrplan wie an Sonntagen.

Thanksgiving FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist Thanksgiving?

Thanksgiving ist ein ursprünglich religiöses, heute jedoch weitgehend säkulares Fest, das von allen Bevölkerungsgruppen in den USA gefeiert wird. Neben einem Festessen mit der ganzen Familie gehören auch Football-Spiele und Paraden zu Thanksgiving dazu.

Warum wird Thanksgiving gefeiert?

Thanksgiving geht auf die ersten Siedler zurück, die Gott für ihr Überleben in der Neuen Welt mit einem Fest dankten. Noch heute bilden viele damaligen Zutaten einen Bestand des Thanksgiving Dinners: z. B. Truthahn, Süßkartoffeln, Kürbis und Mais.

Wann ist Thanksgiving?

Thanksgiving wird am vierten Donnerstag im November gefeiert. Dieser Tag rangiert daher je nach Jahr zwischen dem 22. und dem 28. November. Den Freitag danach nennt man „Black Friday“: Er markiert das größte Shopping-Event des Jahres.

Welche Einrichtungen haben an Thanksgiving geschlossen?

An Thanksgiving kommt das öffentliche Leben der USA größtenteils zum Erliegen: Behörden, Banken, Geschäfte und Restaurants haben geschlossen, während öffentliche Verkehrsmittel mit eingeschränktem Fahrplan unterwegs sind.

Gibt es Thanksgiving nur in den USA?

Neben den Vereinigten Staaten feiern noch andere Länder Thanksgiving – teilweise in etwas abgeänderter Form und an anderen Tagen. In Kanada findet Thanksgiving beispielsweise im Oktober statt und Australier feiern ihr Erntedankfest am letzten Mittwoch im November.

Anzeige

Etwa 19 Millionen Veteranen leben in den USA – Grund genug, diesen an einem eigenen Feiertag Dankeschön zu sagen. Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs geschieht das am Veterans Day, der jedes Jahr am 11. November stattfindet.

Paraden und feierliche Zeremonien gehören genauso dazu wie die Veterans Day Sales, bei denen saftige Rabatte für ehemalige und aktive Mitglieder der Streitkräfte locken.

Wir zeigen dir, was es mit der Geschichte des Veterans Day auf sich hat, wo die größten Veranstaltungen stattfinden, und welche Einrichtungen an diesem Tag geschlossen haben.

Veterans Day – Geschichte und Bedeutung

Die Geschichte des Veterans Day geht auf das Jahr 1919 zurück. Am 11. November des Vorjahres war der Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten beschlossen und das faktische Ende des Ersten Weltkriegs eingeläutet worden.

Präsident Woodrow Wilson adressierte das amerikanische Volk mit einer Botschaft zu diesem Tag, „an dem die Waffen schwiegen“: Vom Aufbruch in eine fruchtbare Zukunft, Wohlstand und Demokratie war die Rede – aber auch vom Gedenken an all diejenigen, die für diese Errungenschaften gekämpft hatten.

Im Jahr 1926 wurde der 11. November offiziell vom US-Kongress zum Feiertag ernannt – und trug den Namen „Armistice Day“. Ursprünglich nur als Gedenktag für die Veteranen des Ersten Weltkriegs geplant, wandelte sich die Bedeutung des Armistice Day im Laufe des Jahrhunderts. Unter Präsident Dwight D. Eisenhower wurde daraus der Veterans Day, und seit 1954 steht er im Gedenken an alle ehemaligen Mitglieder der US-Streitkräfte – bzw. diejenigen, die ehrenhaft aus dem Dienst entlassen wurden.

Der Veterans Day ist nicht der einzige Feiertag für Soldaten in den USA. Eng verwandt damit sind beispielsweise:

  • Memorial Day: ein offizieller Feiertag im Gedenken an gefallene US-Soldaten, der im Mai stattfindet.
  • Armed Forces Day, ebenfalls im Mai: ein Tag zu Ehren aller aktiver Mitglieder der US-Streitkräfte
  • Women Veterans Day im Juni: das Jubiläum des Tags, an dem Frauen erstmals in das amerikanische Militär eintreten durften.

Daneben hat jeder Zweig des US-Militärs seinen eigenen Feiertag, der zwar keinen offiziellen Charakter hat, aber von Paraden und Militärshows begleitet wird: etwa den Geburtstag des Marine Corps am 10. November oder den Air Force Day am 18. September.

Anzeige

Veterans Day – Zeremonien und Feierlichkeiten

Der Veterans Day spielt eine wichtige Rolle für das nationale Verständnis der USA und wird von aufwändigen Zeremonien und Feierlichkeiten begleitet – darunter:

Paraden

Ein Bestandteil der Festlichkeiten am Veterans Day sind feierliche Paraden, bei denen Veteranen, aktive Soldaten und Reservisten gemeinsam marschieren – meist begleitet von Blaskapellen und natürlich einem Meer aus amerikanischen Fahnen.

Die größte dieser Paraden findet seit 1919 in New York statt. Über 20.000 Mitglieder der Streitkräfte und eine halbe Millionen Zuschauer sind vertreten. Die New York Veterans Day Parade wird sogar im Fernsehen übertragen. Auch in Florida gedenkt man den Veteranen mit Paraden: beispielsweise in Tampa, Orlando und Miami. In Jacksonville kannst du die größte Parade des Bundesstaats bestaunen.

Friedhofzeremonien

Der Nationale Militärfriedhof in Arlington ist einer der symbolträchtigsten Orte in den USA – umso mehr am Veterans Day. Um 11:00 Uhr beginnt dort die Gedenkfeier am „Grab des unbekannten Soldaten“, das stellvertretend für alle Gefallenen vergangener Kriege steht.  Nach dem Spielen der Nationalhymne erscheint der US-Präsident, um am Grab einen Kranz niederzulegen und seinen Respekt zu bekunden. Ähnliche Zeremonien finden im ganzen Land statt. Außerdem werden viele Friedhöfe schon vor dem Veterans Day festlich mit amerikanischen Flaggen geschmückt.

Übrigens sind an den Uniformen oft „Poppys“, also rote Mohnblumen, zu sehen. Dieses Symbol geht auf das Gedicht „In Flander´s Fields“ von John McCrae zurück und steht seit
dem Ende des Weltkriegs für das Gedenken an gefallene US-Soldaten.

Schweigeminute

Laut Beschluss des US-Kongress sind alle Amerikaner am Veterans Day angehalten, um Punkt 15:11 Uhr zwei Schweigeminuten einzuhalten. Dieser Beschluss ist noch gar nicht so alt. Er wurde erst 2016 unter der Obama-Administration verabschiedet, um den Verdienst von Amerikas Veteranen stärker in den Fokus zu rücken.

Veterans Day Sales

Viele Geschäfte in den USA nehmen am Veterans Day die Chance wahr, sich bei den ehemaligen Mitgliedern der Streitkräfte mit Sonderangeboten zu bedanken. Tankstellen geben Veteranen an diesem Tag Vergünstigungen auf Benzin und Restaurants locken mit kostenlosem Kaffee. Je nach Shop gelten diese Rabatte auch für aktive Soldaten und Reservisten sowie First Responders, Krankenpfleger und Lehrer.

Beitrag der NFL

Jedes Jahr am Veterans Day veranstaltet die North American Football League (NFL) einen sog. „Salute to Service“ zu Ehren von Amerikas Ex-Soldaten. Dazu gehören natürlich Football-Spiele: die Salute to Service Games, bei denen pro Punkt 1.000 USD an gemeinnützige Veteranenverbände gespendet werden. Außerdem begleiten Angehörige der Streitkräfte die Spieler auf das Feld und nehmen an den Pregame- und Halbzeitshows statt. Dazu gibt es auf der Website der NFL patriotisches Merchandise wie Caps und T-Shirts zu
kaufen.

Privates Gedenken

Der Veterans Day wird nicht nur in der Öffentlichkeit gefeiert. Auch im privaten Kreis nehmen Amerikaner diesen Tag zum Anlass, Veteranen zu danken und Gedenkstätten sowie Soldatenfriedhöfe zu besuchen. Viele US-Bürger hissen die amerikanische Flagge – anders als am Memorial Day jedoch nicht auf Halb-, sondern auf Vollmast. Dies verdeutlicht, dass der Veteranentag kein Trauertag ist: Ein fröhliches „Happy Veterans Day“ ist deshalb als Gruß völlig angebracht.

Weiterhin sind Spenden an Veteranenverbände an diesem Tag weit verbreitet, und viele Freiwillige schicken Päckchen an Soldaten, die im Ausland stationiert sind. In letzter Zeit ist dieser Tag auch ein Anlass geworden, medial die Probleme von Veteranen anzusprechen: etwa schwierige Job-Aussichten oder die Traumatisierung durch Kampfeinsätze.

Veterans Day – Öffnungszeiten

Der Veterans Day findet jedes Jahr am 11. November statt – also am elften Tag des elften Monats. Der Startschuss für öffentliche Events ist 11:00 Uhr.

Beachte: Wenn der 11. November auf einen Sonntag fällt, findet der offizielle Feiertag am Montag darauf statt. Ist dieses Datum ein Samstag, werden die Zeremonien entweder an diesem Tag oder am Freitag davor abgehalten.

Hier sind die Wochentage für vergangene und zukünftige Veterans Days:

  • Veterans Day 2020: Mittwoch
  • Veterans Day 2021: Donnerstag
  • Veterans Day 2022: Freitag
  • Veterans Day 2023: Samstag, stattdessen am Freitag
  • Veterans Day 2024: Montag.

Veterans Day – Öffnungszeiten

Als sog. „Federal Holiday“ wird der Veterans Day in allen Bundesstaaten der USA begangen. Das heißt, Regierungsgebäude bleiben geschlossen – genau wie Postämter, die Börse und Banken.

Für private Firmen und Schulen sind die Regeln weniger streng. Diese können selbst entscheiden, ob sie schließen oder nicht. Dasselbe gilt für Geschäfte. Die meisten großen Ketten wie Walmart, Best Buy und Target haben geöffnet. Auch Restaurants, Freizeitparks, Museen nutzen den großen Andrang an diesem Tag.

Veterans Day FAQ – häufig gestellte Fragen

Was ist der Veterans Day?

Der Veterans Day ist ein US-Feiertag im Gedenken an alle Mitglieder der Streitkräfte, die ehrenhaft aus dem Dienst entlassen wurden. Er wird seit dem Jahr 1919 gefeiert.

Wann ist Veterans Day?

Der Veterans Day findet jedes Jahr am 11. November statt. 2021 ist das beispielsweise ein Donnerstag. Allerdings ist es üblich, den Feiertag auf einen Montag bzw. Freitag zu legen, wenn der 11. November ein Sonntag oder Samstag ist.

Was hat am Veterans Day geschlossen?

Da der Veterans Day in den USA ein überstaatlicher Feiertag ist, bleiben Regierungsgebäude, Postämter und Banken geschlossen. Die meisten Geschäfte und Restaurants haben dagegen geöffnet.

Gibt es einen Veteranentag in Deutschland?

Wie viele andere Länder gedenkt auch Deutschland einmal im Jahr den Gefallenen vergangener Kriege. Das geschieht am Volkstrauertag, der am zweitletzten Sonntag vor dem ersten Advent stattfindet.

Anzeige

Marschmusik, Paraden und Feuerwerk am Abend – kaum ein Tag wird in den USA so pompös gefeiert wie der 4. Juli. Dabei muss man kein Hardcore-Patriot sein, um am Independence Day Spaß zu haben. Auch gemütliche Picknicks und Barbecues mit der Familie stehen hoch im Kurs – vor allem, wenn das Wetter mitspielt.

In diesem Artikel erklären wir die Geschichte des 4. Juli, wie er gefeiert wird und welche Geschäfte und öffentlichen Einrichtungen geschlossen haben. Außerdem geben wir dir ein paar Tipps, was du an diesem Feiertag unternehmen (und kochen) kannst.

4. Juli – Bedeutung und Geschichte

Wie der Name Independence Day schon vermuten lässt, markiert der 4. Juli den Unabhängigkeitstag der USA. An diesem Datum im Jahr 1776 sagten sich die 13 Gründerkolonien offiziell vom britischen Mutterland los und veröffentlichten die Declaration of Independence. Zugegeben – es bedurfte erst eines blutigen Krieges, bis die USA ein eigenständiges Land wurden. Ohne den 4. Juli jedoch hätte es die Vereinigten Staaten nie gegeben. Darum gilt dieser Tag vielen Amerikanern zu Recht als Geburtsstunde der Nation.

Übrigens wäre um ein Haar der 2. Juli zum Feiertag geworden. An diesem Tag fand die Abstimmung über die Unabhängigkeit vom British Empire statt – jedoch hinter verschlossenen Türen. Feierlich verkündet wurde das Ergebnis erst zwei Tage später.

Der 4. Juli bürgerte sich ein und wurde bereits ein Jahr später in Philadelphia gefeiert – zu einem Zeitpunkt, als die USA noch mitten im Krieg gegen die Briten steckten. Dies hielt die Kolonisten nicht ab, den Englischen König symbolisch zu Grabe zu tragen, Freudenfeuer zu schüren, Musketenschüsse abzufeuern und die Unabhängigkeitserklärung zu verlesen.

Soldaten erhielten an diesem Tag extra Rationen Rum. Schon gewusst? Zwei der Gründerväter, nämlich John Adams und Thomas Jefferson, starben 50 Jahre später an genau diesem Datum. Dieser bemerkenswerte Zufall zementierte den 4. Juli endgültig in den Köpfen der US-Bürger.

Anzeige

4. Juli – Feierlichkeiten und Zeremonien

Bereits der Gründervater John Adams prophezeite im Jahr 1776, dass nachfolgende Generationen den 4. Juli mit „viel Pomp, Paraden, Spielen, Kanonenschüssen und Feuerwerk“ feiern würden. Bis auf die Kanonenschüsse sollte der gute Mann recht behalten: Noch heute ist Independence Day der Feiertag mit den wohl aufwändigsten Festlichkeiten.

Paraden

Bereits der Morgen des 4. Juli geht spektakulär los, denn dann werden traditionell die Independence Day-Paraden abgehalten. Jede Stadt der USA, die etwas auf sich hält, hat so eine Parade, zu der Marschmusik, historische Kostüme, geschmückte Wagen und natürlich jede Menge amerikanische Flaggen gehören. Auch aktive Soldaten und Veteranen nehmen an den Paraden teil, und so mancher Politiker nutzt diesen Anlass für eine patriotische Rede. Die älteste Parade findet übrigens im Neuenglischen Städtchen Bristol statt – und zwar seit 1785.

Feuerwerk

Feuerwerke gehören bereits seit über 200 Jahren zu den Festlichkeiten am 4. Juli. Sie finden im ganzen Land statt, wobei New York City bis heute den Rekord für das größte Feuerwerk hält. Mehr als 20 Tonnen Pyrotechnik werden dort jedes Jahr abgebrannt. Patriotische Lieder wie „Star-Spangled Banner“, die Nationalhymne der USA, begleiten die Events.

Viele Amerikaner veranstalten am 04. Juli ihr eigenes Feuerwerk, sodass Geschäfte bereits Wochen zuvor Raketen und Böller feilbieten. Und auch US-Militärbasen lassen sich nicht lumpen und feuern 13 Schüsse ab – einen für jeden Gründerstaat der USA.

Wenn du in Florida unterwegs bist, ist Miami ein lohnendes Ziel. Dort finden gleich an mehreren Locations Feuerwerke statt – darunter das Fire on the Fourth Festival am North Beach Bandshell. Und auch der Himmel über Disney World erstrahlt an diesem Abend in leuchtenden Farben.

Freudenfeuer

Historisch gesehen gehörte bereits die Nacht vor dem 4. Juli zu den Festlichkeiten dazu. Überall wurden Stapel aus Holz entzündet, und Städte konkurrierten miteinander um das größte Freudenfeuer. Dieser Brauch ist heute nicht mehr weit verbreitet, vor allem aus Sicherheitsgründen. Beispielsweise werden die berühmten Bonfires in Floridas Waldon County immer seltener von den Behörden erlaubt, und auch in Neuengland sind die meisten Städte zu Feuerwerk übergegangen.

Feierlichkeiten in der Familie

Viele US-Bürger nutzen den 4. Juli, um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen – am liebsten im Freien. Bei schönem Wetter trifft man sich zu Picknicks und Barbecues. Dabei sind Häuser und Gärten oft festlich mit amerikanischen Flaggen und den Farben Rot, Weiß und Blau geschmückt, und auch patriotische T-Shirts erfreuen sich an diesem Tag großer Beliebtheit.

4. Juli – Essen und Trinken

Zum typischen Essen am 4. Juli gehören Grillfleisch, Hotdogs, Hamburger, Maiskolben und Kartoffelsalat – amerikanische Klassiker also. Dazu gibt es oft erfrischenden Melonensaft, und als Desserts dürfen „S´Mores“ nicht fehlen: über dem Feuer gegrillte Marshmallows und Schokolade zwischen zwei Keksen.

Wer nach „4th of July Recipes“ sucht, stößt auch auf eine Fülle an Cocktails, z. B. Margaritas in den Farben der Amerikanischen Flagge: Für die rote Farbe kannst du den Fruchtsirup Grenadine nehmen, Blue Curacao sorgt für ein leuchtendes Blau, und ganz oben sitzt eine weiße Schicht aus Limettensaft – wohl bekomm´s!

4. Juli – passende Filme und Musik

Der 4. Juli gilt als Geburtstag der USA. Was läge also näher, als das Warten aufs Feuerwerk mit einem patriotischen Film zu überbrücken?

Am bekanntesten ist natürlich „Indepedence Day“ aus dem Jahr 1996. Soll es statt Aliens lieber ein ernstes Thema sein? Dann können wir den Film „Geboren am 04. Juli“ mit Tom Cruise empfehlen. Wer mehr über die Gründung der USA erfahren möchte – natürlich mit einer gehörigen Prise Pathos – sollte sich den Mel Gibson-Streifen „The Patriot“ ansehen. Superhelden-Fans sind mit „Captain America“ bestens beraten, und in „National Treasure“ muss Nicolas Cage die Unabhängigkeitserklärung stehlen, um den größten Schatz der Geschichte zu finden – ein Spaß für die ganze Familie!

Auch musikalisch wurde der 04. Juli oft verarbeitet – z. B. in Amy MacDonalds Lied „4th of July“. Aber auch Neil Diamonds „America“, „Born in the USA“ und Courtesy Of The Red, White And Blue“ von Toby Keith dürfen an diesem Tag in keiner patriotischen Playlist fehlen.

4. Juli – Öffnungszeiten

Der 4. Juli ist einer von 11 offiziellen Feiertagen der USA. Das heißt, er wird in jedem Bundesstaat gefeiert. Bundesbehörden, darunter auch Postämter, haben an diesem Tag geschlossen und die Beamten erhalten bezahlten Urlaub. Auch Banken schließen an diesem wichtigen Gedenktag ihre Pforten.

Wichtiger Hinweis: Wenn der 4. Juli auf das Wochenende fällt, geben viele Behörden und Banken ihren Mitarbeitern stattdessen am darauf folgenden Montag frei.

Geschäfte können in den USA selbst entscheiden, am Independence Day zu öffnen oder nicht. Darum solltest du dich vorher über die Öffnungszeiten informieren. Große Ketten wie Walmart, Publix, Target, Ikea, Home Depot und Bass Pro haben meistens für Kunden geöffnet, machen jedoch früher Feierabend.

Wenn du als Tourist in den USA unterwegs bist, kannst du natürlich auch am 4. Juli öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Diese fahren dann weniger oft, stellen aber unter
Umständen die bessere Wahl zum Auto dar. Besonders, wenn der 4. Juli ein verlängertes Wochenende markiert, sind die Highways nämlich stark überfüllt.

4. Juli – Sonderangebote in Geschäften

Anders als Memorial Day und Black Friday ist der 4. Juli kein klassischer Shopping-Tag. Dennoch veranstalten viele Geschäfte in den Wochen davor „4th of July Sales“. Bei Home Depot finden Kunden beispielsweise alles, was sie für eine gelungene Barbecue-Party brauchen: z. B. Grills und Gartenmöbel. Aber auch Indoor-Möbel und Matratzen sind günstig zu haben. Daneben gehören Sportkleidung und Elektrogeräte wie Fernseher, zu den Waren, die vor dem 4. Juli angeboten werden. Puma hat zu diesem Anlass sogar einen eigenen Turnschuh herausgebracht: den „Palace Guard 4th of July“.

Ein Feuerwerk zuhause gehört für viele Amerikaner zum Independence Day einfach dazu. Allerdings sieht Uncle Sam diese Schießlaune immer kritischer, und so haben viele
Bundesstaaten den Verkauf von Feuerwerk reglementiert. In Florida ist es zwar legal, am 04. Juli Feuerwerk zu zünden. Du solltest dich vorher jedoch gut informieren, da nicht jeder Kracher erlaubt ist. Dazu kommen die Verordnungen einzelner Countys und Städte. Sicherer – und günstiger – fährst du, wenn du dir ein öffentliches Feuerwerk ansiehst.

4. Juli FAQ – Häufig gestellte Fragen

Auf welchen Tag fällt der 4. Juli?

2022 findet der 4. Juli an einem Montag statt: US-Bürger dürfen sich also auf ein verlängertes Wochenende freuen – genau wie 2025, wenn der Independence Day auf einen Freitag fällt.

Was feiern die USA am 4. Juli?

Der 04. Juli markiert die öffentliche Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung durch die 13 Gründerstaaten der USA im Jahr 1776. Er gilt als Geburtsstunde der Nation und wird bereits seit seinem einjährigen Jubiläum gefeiert.

Was hat am 4. Juli geschlossen?

Am 4. Juli schließen alle Bundesbehörden, Postämter und Banken. Restaurants und Geschäfte dürfen Kunden empfangen, operieren jedoch oft mit verkürzten Öffnungszeiten. Fällt der 4. Juli auf das Wochenende, gilt der folgende Montag meist als „Ersatzfeiertag“.

Feiert man in Kanada auch den 4. Juli?

Die Kanadier kennen keinen Unabhängigkeitstag in dem Sinne. Sie feiern jedoch den Canada Day am 1. Juli. An diesem Datum im Jahr 1867 wurde Kanada ein offizieller Bundesstaat des Commonwealth.

Anzeige

„Happy Birthday, Mr. President“, heißt es Jahr für Jahr im Februar. Dann gedenken die USA ihren beliebtesten Staatsoberhäuptern – allen voran George Washington und Abraham Lincoln. Aber auch alle anderen Präsidenten dürfen sich an diesem Tag geehrt fühlen.

Der Presidents Day wird von zahlreichen Veranstaltungen wie Paraden, historischen Reenactments und Gedenkfeiern begleitet, die das Andenken vergangener Präsidenten in Ehren halten. Dazu kommen die Presidents Day Sales, bei denen du in den Geschäften so richtig zuschlagen kannst.

Wir zeigen dir, wie der Presidents Day entstanden ist, welche Orte sich für einen Ausflug anbieten und was du über die Öffnungszeiten an diesem Feiertag wissen solltest.

Presidents Day – Geschichte und Bedeutung

Die Geschichte des Feiertags geht auf den ersten US-Präsidenten George Washington zurück, der am 22. Februar 1732 geboren wurde. Bereits zu Lebzeiten erlangte dieser Präsident beinahe mythenhaften Status, und so verwundert es nicht, dass sein Geburtstag 1879 zum „Federal Holiday“ erklärt wurde. Damit war George Washington die erste Persönlichkeit der USA mit einem eigenen Feiertag.

Bis daraus der heutige Presidents Day wurde, sollte es jedoch noch fast 100 Jahre dauern. Vor allem das genaue Datum war ein Streitpunkt: Am 12. Februar hatte nämlich Abraham Lincoln, ein weiterer bedeutender US-Präsident, Geburtstag. Und so gab es Bestrebungen, beide Geburtstage zu einer Feier zu vereinen.

Dies geschah im Zuge des sog. „Uniform Monday Holiday Bill“ von 1968, bei dem eine Reihe von Feiertagen auf einen Montag verschoben wurde. Eine Erklärung von Präsident Nixon sah außerdem vor, „Washington´s Birthday“ in Presidents Day umzubenennen, um an diesem Tag nicht nur Washington und Lincoln, sondern alle US-Präsidenten zu feiern. Schnell setzte dieser Name durch – auch unter Geschäftsleuten, die ihn zu Werbezwecken für Sonderangebote nutzten.

Anfangs stieß der „neue“ President Day übrigens nicht bei allen Amerikanern auf Zustimmung. Manche störten sich daran, Persönlichkeiten wie Washington und Lincoln mit weniger beliebten Präsidenten in einen Topf zu werfen. Aktuell planen die USA jedoch nicht, den Feiertag noch einmal zu verändern.

Anzeige

Presidents Day – Feierlichkeiten

Genau wie Independence Day, Memorial Day und Veterans Day wird der Presidents Day von vielen patriotischen Feierlichkeiten begleitet – darunter:

Paraden und Reenactments

Festliche Paraden gehören zum Presidents Day unbedingt dazu, wobei die älteste davon in Alexandra, Virginia stattfindet – kein Wunder, erblickte hier doch George Washington das Licht der Welt. Bei der Parade kannst du den berühmten US-Präsidenten sogar live sehen, wenn er mit seiner Pferdekutsche vorbeifährt. Ein weiteres lohnenswertes Ziel ist Washingtons Geburtshaus in Mount Vernon, wo Besucher am Presidents Day historische Uniformen bestaunen und mehr über das Leben des ersten US-Präsidenten erfahren können.

Auch in Eustis, Florida wird der Geburtstag von George Washington gebührend gefeiert. Dort findet jedes Jahr das GeorgeFest mit Konzerten, Paraden, einem Jahrmarkt und Feuerwerk statt. Natürlich bietet sich das lange Wochenende in Florida auch für andere Outdoor-Veranstaltungen an: etwa Football-Spiele, die Miami International Boat Show oder das Coconut Grove Arts Festival.

Feierlichkeiten in der Familie

Auch wenn der Presidents Day nicht den Rang von Feiertagen wie Thanksgiving oder Weihnachten besitzt, nutzen viele Amerikaner diese Gelegenheit, um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ausflüge zu historischen Gedenkstätten wie dem Washington Monument oder Mount Rushmore stehen hoch im Kurs, und viele patriotische Familien lesen zusammen „Washington´s Farewell Address“, die Abschiedsrede des ersten US-Präsidenten. Die Versendung von Grußbotschaften an die Familie ist ebenfalls beliebt – beispielsweise als Presidents Day Ecards. Sogar ein typisches Presidents Day Essen gibt es, und zwar Kirschkuchen: angeblich die Lieblingsspeise von George Washington.

Presidents Day Sales

Die meisten Geschäfte haben am Presidents Day nicht nur geöffnet, sondern locken Kunden auch mit Sonderangeboten: Traditionell lassen sich vor allem Matratzen günstig erstehen – genau wie Haushaltswaren und Küchengeräte. Je nach Shop sind Rabatte von bis zu 60 % möglich. Bist du auf der Suche nach Kleidung, Schuhen oder Spielzeug? Dann können wir dir Kohl´s President Day Sales, eine der bekanntesten Rabatt-Aktionen, ans Herz legen. Der Supermarkt-Riese Walmart bietet am Presidents Day 30 % Nachlass auf ausgewählte Produkte, und Best Buy ist ein lohnenswertes Ziel für vergünstigte Elektrogeräte. Zum Shoppen kannst du dir viel Zeit lassen, denn die meisten Geschäfte verlängern ihre Öffnungszeiten an diesem Feiertag. Oder du sparst dir die Anfahrt komplett und wählst die besten Angebote bequem in Online-Shops aus.

Der Presidents Day ist außerdem ein beliebtes Datum für Autokäufe: Dann locken viele Händler Kunden mit Presidents Day Car Sales, um die Konjunktur zu Beginn des Jahres anzukurbeln – und nein: Der „Lincoln“ ist nicht die einzige Automarke, die zur Verfügung steht…

Presidents Day – Datum

Der Presidents Day findet jedes Jahr am dritten Montag im Februar statt. Dieses Datum wurde von der US-Regierung festgesetzt und gilt in allen Bundesstaaten. Es schwankt je nach Jahr zwischen dem 15. und 21. Februar.

Hier sind einige Daten für den Presidents Day in vergangenen und kommenden Jahren:

  • Presidents Day 2020: 17. Februar
  • Presidents Day 2021: 15. Februar
  • Presidents Day 2022: 21. Februar
  • Presidents Day 2023: 20. Februar
  • Presidents Day 2024: 19. Februar.

Fun Fact: Dass der Presidents Day allen Präsidenten gewidmet ist, spiegelt sich sogar im Datum wider. Auch wenn es sich um einen beweglichen Feiertag handelt, fällt er nie auf den Geburtstag eines bestimmten Commander-in-Chief. George Washington wurde beispielsweise am 22. Februar geboren – einen Tag zu spät – während Abraham Lincoln vier Tage zu früh das Licht der Welt erblickte.

Presidents Day – Öffnungszeiten

Der Presidents Day ist ein sog. „Federal Holiday“, an dem die meisten Beamten freihaben und Regierungsgebäude geschlossen sind. Das gilt auch für Postämter, die Börse und Banken. Auch in den meisten Schulen fällt an diesem Tag der Unterricht aus – oder wird durch Projekte zur amerikanischen Geschichte ersetzt. Geschäfte und Restaurants entscheiden selbst, ob sie öffnen oder nicht. Die meisten von ihnen nutzen jedoch den Umstand, dass viele Kunden an diesem Tag freihaben, für Schlussverkäufe und Sonderangebote.

Auch mit öffentlichen Transportmitteln kannst du an diesem Tag fahren. Bus- und Bahnlinien folgen meist dem Samstag-Fahrplan, verkehren jedoch häufiger als an Thanksgiving oder Weihnachten. Autofahrer sollten bedenken, dass viele Amerikaner zum verlängerten Presidents Day Weekend zu ihren Familien fahren. Staus auf den Autobahnen sind also vorprogrammiert.

Presidents Day – die besten Filme

Nicht in allen Bundesstaaten lädt das Wetter im Februar zu Outdoor-Festivitäten ein. Was läge also näher, als diesen Tag gemütlich zuhause zu verbringen – etwa mit einem patriotischen Filmabend?

Zum Glück ist die Auswahl groß: Wenn du mehr über das Leben und Werk von Abraham Lincoln erfahren möchtest, können wir dir beispielsweise den gleichnamigen Spielberg-Film aus dem Jahr 2012 ans Herz legen. Für patriotische Action-Fans ist „Air Force One“ ein Muss, und wer gleichzeitig lachen und sich gruseln möchte, sollte die Horror-Komödie „Presidents Day“ ansehen. Kritische Töne zum Amt des US-Präsidenten schlägt das Drama „The Ides of March“ an, während „Jackie“ der Frau von John F. Kennedy ein Denkmal setzt.

Presidents Day FAQ – häufig gestellte Fragen

Was ist Presidents Day?

Der Presidents Day geht auf den Geburtstag von George Washington zurück und wird heute zu Ehren aller US-Präsidenten gefeiert. Als Federal Holiday ist er in allen Bundesstaaten
anerkannt.

Wann ist der Presidents Day?

Der Feiertag findet am dritten Montag im Februar statt, also je nach Jahr zwischen dem 15. und 21. Tag dieses Monats.

Was hat am Presidents Day geschlossen?

Am Presidents Day schließen nicht-essenzielle Regierungsgebäude, Banken, Postämter und viele Schulen ihre Pforten. Die meisten Restaurants und Geschäfte haben jedoch geöffnet.

Was kann ich am Presidents Day unternehmen?

Traditionell wird der Presidents Day mit Paraden und gefeiert, an denen kostümierte Schauspieler teilnehmen. Auch Feuerwerke sowie Veranstaltungen an historischen
Gedenkstätten stehen auf dem Plan.

Wann beginnen die Presidents Day Sales?

Nicht nur am Presidents Day selbst, sondern bereits in den Tagen davor, haben viele Geschäfte in den USA Sonderangebote auf Lager. Teilweise starten diese schon 2 Wochen
vor dem Feiertag und sind auch online verfügbar.

Anzeige

Egal ob du eine Kreuzfahrt in die Karibik, nach Lateinamerika oder gar um die ganze Welt unternehmen willst – Port Everglades – Dreh- und Angelpunkt für Kreuzfahrtschiffe in Florida in Fort Lauderdale stellt dein Tor zu aufregenden Zielen in der Ferne dar.

Port Everglades im Überblick

Port Everglades liegt 7 Kilometer von der Downtown Fort Lauderdales entfernt und war früher als Lake Mabel bekannt. 1927 wurde ein Tiefwasserhafen gebaut, in den auch große Schiffe einlaufen können. Ganze 5000 Ozeanriesen sind es im Jahr. Mit einer jährlichen Umschlagmenge von 23 Millionen Tonnen stellt Port Everglades ein wirtschaftliches Schwergewicht des Sunshine State dar. Für Urlauber am interessantesten ist jedoch, dass zahlreiche Kreuzfahrtschiffe im Port Everglades anlegen.

Kreuzfahrtlinien am Port Everglades

Laut der Homepage besitzt Port Everglades den Ruf als „weltweit bester Kreuzfahrthafen“ – eine gewagte Aussage, die jedoch nicht von ungefähr kommt. Der Hafen wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen renommierter Kreuzfahrt-Magazine geehrt und beständig modernisiert. Ganze 40 Schiffe starten von hier ihre Reise. Da können die Wege zu den einzelnen Terminals schon einmal etwas weiter werden. Dankbarerweise besitzt Port Everglades 3 Eingänge, das Parken ist mit 14 Euro am Tag erschwinglich, und Taxis, Busse sowie Shuttles bringen Passagiere von A nach B. Die Wartehallen sind alle mit Klimaanlage, Snackautomaten, komfortablen Sitzen, Toiletten und kostenlosem WLAN ausgestattet. Dazu bieten kunstvolle Wandgemälde in den Terminals noch etwas für das Auge.

Bleibt nur noch die Frage: Wo soll es hingehen? Dank 18 Kreuzfahrtlinien fällt die Wahl gar nicht so leicht. Hier eine Auswahl der beliebtesten Anbieter und Destinationen:

Bahamas Shuttle Boat

Ein Kurztrip auf die Bahamas gefällig? Kein Problem: Die Insel Grand Bahama liegt nur 3 Stunden von Fort Lauderdale entfernt. Bereits für 66 Euro bietet Bahama Shuttle Boat eine eintägige Kreuzfahrt an. Du entspannst am Strand eines Luxusresorts inklusive Essen und Getränken und bist am selben Tag wieder in Florida. Davor kannst du noch mit Schweinen im Meer schwimmen – eine beliebte Aktivität auf den Bahamas – oder die abenteuerliche Seilrutsche im Pirate’s Cove Oceanfront Water Park ausprobieren. Auch mehrtägige Angebote sind verfügbar.

Princess Cruises

Dieser Anbieter ist mit ganzen 9 Schiffen im Port Everglades vertreten. Von Fort Lauderdale startest du zu exotischen Destinationen in der Karibik wie den Bahamas, der Dominikanischen Republik, Jamaika und den Cayman-Inseln. Aber auch Fahrten zu Mexikos Strandparadies Cozumel, zum Panamakanal und nach Costa Rica werden angeboten. Oder zieht es dich in kältere Gefilde? Dann ist die 10-tägige Caribbean Islander Tour mit Stopp in New York genau das Richtige.

Celebrity Cruises

Von Fort Lauderdale startet die Equinox, ein Ozeanriese mit Platz für 3.000 Passagiere. Wie der Name der Gesellschaft schon vermuten lässt, wirst du dank des All Inclusive Service rund um die Uhr wie ein Prominenter umsorgt. So geht es quer durch die Karibik zu tropischen Paradiesen wie Antigua, Barbados, St. Marteen, Puerto Rico, den Bahamas oder Costa Rica.

Carnival Cruise Line

Eine große Auswahl an Kreuzfahrtrouten in die Karibik hält dieser Anbieter bereit, dessen Schiff Carnival Magic vom Port Everglades loslegt. Immer wieder lassen sich Kurztrips zu Schnäppchenpreisen ergattern: Wie wäre es etwa mit einem 4-tägigen Trip auf die Princess Keys und die Bahamas-Insel Nassau für nur 181 Euro?

Holland America Line

Von Fort Lauderdale in die weite Welt fahren die 10 Schiffe dieser Reederei. Alle touristisch bedeutsamen Inseln der Karibik bis nach Mittelamerika lassen sich auf einwöchigen Kreuzfahrten erreichen. Auch ausgefallene Trips wie eine Erkundung des Amazonas oder eine Fahrt durch den Panamakanal bis zur Westküste der USA sind kein Problem. Und wer 128 Tage Zeit und 21.000 Euro locker hat, kann mit der Holland America Line sogar eine komplette Weltumrundung unternehmen.

Florida Everglades Tours

Warum weit fahren, um malerische Natur zu erleben? Am Hafen beginnt die Florida Everglades Tour durch die berühmte Flusslandschaft des Sunshine State. Eine Stunde lehrreiche Unterhaltung inklusive Sichtungen von Reihern, Schildkröten und Alligatoren steht auf dem Programm. Zurück an Land rundet eine Stuntshow mit Floridas ikonischen Echsen den Ausflug ab.

Anfahrt zum Port Everglades

Port Everglades ist stolz darauf, der einzige Kreuzfahrthafen der USA zu sein, der gleich neben einem Flughafen liegt. Und tatsächlich befindet sich der Fort Lauderdale-Hollywood International Airport nur 3 Kilometer entfernt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, von dort zum Hafen zu gelangen, darunter Autovermietungen, die Taxi-App Uber, reguläre Taxis oder ein Shuttle-Service. Von der Innenstadt Fort Lauderdales ist Port Everglades nicht einmal 10 Autominuten entfernt. Etwa 40 Minuten sind es von der Großstadt Miami im Süden.

Die Zoos in Florida sind perfekt, wenn du möglichst viele exotische Tiere an einem Ort sehen möchtest. Spannende Shows und Tierbegegnungen machen die Zoos des Sunshine State außerdem perfekt für Familien mit Kindern.

Zoo Miami

Der Zoo von Miami ist nicht nur der älteste, sondern auch der größte Tierpark des Bundesstaats. Mehr als 3.000 Tiere leben hier auf einer Fläche von 300 Hektar. Die Gehege sind Lebensräumen aus allen Kontinenten nachempfunden – von den Everglades über die Savannen Afrikas bis zur australischen Wüste.

Kontaktdaten:

Adresse: 12400 SW 152nd St, Miami
Rufnummer: +1 305-251-0400
Öffnungszeiten: 10:00–17:00 Uhr

Anzeige

Zoo Tampa

Mehr als eine Millionen Besucher strömen jedes Jahr nach Tampa, um die 1.300 Tiere im ZooTampa zu bestaunen. Doch nicht nur exotische Bewohner wie Elefanten, Zebras, Flusspferde, Komodowarane, Primaten und Pinguine erwarten dich hier. Der Zoo bietet auch aufregende Fahrgeschäfte für Kinder.

Kontaktdaten:

Adresse: 1101 W Sligh Ave, Tampa
Rufnummer: +1 813-935-8552
Öffnungszeiten: 09:30–17:00 Uhr

Naples Zoo

Naples Zoo ist der nächste größere Tierpark in der Nähe von Cape Coral und Fort Myers. Hier leben etwa 70 Spezies aus unterschiedlichsten Lebensräumen, darunter südamerikanische Ameisenbären, afrikanische Antilopen und Primaten, malaysische Tiger und amerikanische Alligatoren.

Kontaktdaten:

Adresse: 1590 Goodlette-Frank Rd, Naples
Rufnummer: +1 239-262-5409
Öffnungszeiten: 08:30–16:00 Uhr

Central Florida Zoo & Botanical Gardens

Der Central Florida Zoo liegt nördlich von Orlando beheimatet über 100 Tierarten: Amerikanische Spezies wie Alligatoren, Weißkopfseeadler und Pumas, aber auch Leoparden, Warzenschweine, Giraffen und Riesenschildkröten sind hier zuhause. Abenteuerlustige Besucher können im Central Florida Zoo mit der Zipline durch den Wald gleiten.

Kontaktdaten:

Adresse: 3755 W Seminole Blvd, Sanford
Rufnummer: +1 407-323-4450
Öffnungszeiten: 09:00–15:00 Uhr

Fort Myers Butterfly Estates

Ein Ort der Ruhe und Entspannung erwartet dich in den Fort Myers Butterfly Estates. In diesem aufwändig gestalteten Gewächshaus kommst du Floridas bunte Schmetterlingsarten ganz nah. Ein Besuch lohnt sich vor allem morgens um 10:30 Uhr, wenn die frisch geschlüpften Falter freigelassen werden.

Kontaktdaten:

Adresse: 1815 Fowler St, Fort Myers
Rufnummer: +1 239-690-2359
Öffnungszeiten: 10:00–15:00 Uhr

Everglades Wonder Gardens

Everglades Wonder Gardens ist ein Zoo in Bonita Springs, der vor allem Hobby-Ornithologen anlockt. Hier kannst du farbenfrohe Papageien, Kakadus und Loris bewundern und rosa Flamingos von Hand füttern. Ein weiteres Highlight ist die Hängebrücke über einen See, in dem sich 40 Alligatoren tummeln.

Kontaktdaten:

Adresse: 27180 Old 41 Rd, Bonita Springs
Rufnummer: +1 239-992-2591
Öffnungszeiten: 09:00–17:00 Uhr

Busch Gardens

Wenn du in Tampa unterwegs bist und auf afrikanische Safari gehen möchtest, ist Busch Gardens genau der richtige Ort für dich. Giraffen, Zebras und Flusspferde sind hier ebenso zuhause wie Löwen, Gorillas und Schimpansen. Doch auch asiatische Orang-Utans und Kängurus aus Australien kannst du bei deinem Rundgang bestaunen. Busch Gardens ist gleichzeitig ein Zoo und ein Freizeitpark mit aufregenden Achterbahnen.

Kontaktdaten:

Adresse: 10165 McKinley Dr, Tampa
Rufnummer: +1 813-884-4386
Öffnungszeiten: 10:00–18:00 Uhr (Montag und Mittwoch geschlossen)

Anzeige

Echte Naturburschen sollten die Nationalparks und Schutzgebiete Floridas besuchen. Hier kannst du die Flora und Fauna des Bundessstaats auf authentische Art und Weise kennenlernen.

Everglades Nationalpark

Kein Besuch des Sunshine State wäre perfekt ohne die Everglades: Dieser berühmte „Fluss aus Gras“ schlängelt sich vom Norden Floridas bis zur südlichen Küste und überflutet in der Regenzeit weite Landstriche. Perfekt um Wasservögel, Alligatoren, Krokodile und Schildkröten, aber auch Manatees zu sehen, ist der 20.000 Quadratkilometer große Everglades Nationalpark. Hier kannst du wandern, Kajak fahren oder eine Tour mit dem Airboat buchen. Die wendigen Boote bringen dich zu den besten Wildlife Spots des Nationalparks.

Kontaktdaten Gulf Coast Visitor Center:

Adresse: 815 Oyster Bar Ln, Everglades City
Rufnummer: +1 239-695-3311
Öffnungszeiten: 08:00–17:00 Uhr (09:00–16:30 Uhr von Mitte April bis Mitte November)

Kontaktdaten Shark Valley Visitor Center:

Adresse: 36000 SW 8th Street, Miami
Rufnummer: +1 305-221-8776
Öffnungszeiten: 09:00–17:00 Uhr

Kontaktdaten Flamingo Visitor Center:

Adresse: 1 Flamingo Lodge Hwy, Homestead
Rufnummer: +1 239 695-2945
Öffnungszeiten: 08:00–16:30 (keine regulären Öffnungszeiten von Mitte April bis Mitte November)

Anzeige

Big Cypress National Preserve

Kein Gebiet der Everglades bietet mehr Artenvielfalt als die Big Cypress National Preserve zwischen Naples und Fort Lauderdale. Alligatoren, Schlangen, Reiher, Schlangenhalsvögel, Otter und Manatees sind nur einige Tiere, die sich hier beobachten lassen – egal ob beim Wandern, Fahrradfahren, Kajakfahren oder einer Tour mit dem Sumpfbuggy.

Kontaktdaten:

Adresse: 33100 Tamiami Trail E, Ochopee
Rufnummer: +1 239-695-4111
Öffnungszeiten: 09:00–18:00 (Samstag geschlossen)

Florida Panther National Wildlife Refuge

Um den äußerst seltenen Florida Panther zu Gesicht zu bekommen, brauchst es schon viel Glück. Die besten Chancen dazu hast du in der Florida Panther National Wildlife Refuge. Und auch wenn du die Großkatzen verpasst: Hirsche, Hasen, Schlangen, Kraniche und Spechte werden oft im sumpfigen Areal gesichtet, das du auf zwei Wanderwegen erkunden kannst.

Kontaktdaten:

Adresse: 12085 SR 29 South, Immokalee
Rufnummer: +1 239-657-8001
Öffnungszeiten: Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

Bahia Honda State Park

Wer in den Florida Keys unterwegs ist und eine Fülle von Wasservögeln erspähen will, ist im Bahia Honda State Park genau richtig. Und auch unter Wasser hat dieses Meeresschutzgebiet einiges zu bieten: Beim Schnorcheln kannst du bunte Seesterne, Conch-Muscheln, Papageienfische und Barrakudas beobachten. Wenn dir das Glück gewogen ist, siehst du sogar eine seltene Meeresschildkröte.

Kontaktdaten:

Adresse: 36850 Overseas Highway, Big Pine Key
Rufnummer: +1 305-872-2353
Öffnungszeiten: 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang

Cayo Costa

Mit dem Boot musst du von Cape Coral oder Fort Myers gar nicht weit fahren, um unberührte Landschaften zu erleben: Die kleine Insel Cayo Costa steht komplett unter Naturschutz. Keine Gebäude stören die Idylle. Stattdessen kannst du Delfine vom Strand aus erspähen und den Vogelstimmen bei einer Wanderung lauschen. Oder du erkundest die Mangrovenküste mit dem Kajak und hältst nach Manatees und Alligatoren im Wasser Ausschau.

Kontaktdaten:

Adresse: 4 nautische Meilen westlich von Pine Island (26.685789, -82.245381)
Rufnummer: +1 941-964-0375
Öffnungszeiten: 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang

Anzeige

Das Bonnet House Museum & Gardens – Zeitreise in die Anfänge Fort Lauderdales, ist ein historisches Anwesen, das Besucher in die Zeit der Goldenen 20er Jahre versetzt. Einst war das 35 Millionen USD teure Haus die Winterresidenz des Künstlers Frederic Clay Bartlett und seiner Familie. Dessen Ehefrau spendete das Anwesen 1983 dem Florida Trust for Historic Preservation. Seitdem werden Touren durch das Bonnet House und das weitläufige Areal angeboten – ein Highlight für Architektur- und Naturfreunde, Tierliebhaber, Kunstkenner und alle, die einfach nur Ruhe und abgeschiedene Idylle genießen möchten.

Das Bonnet House liegt auf einer vorgelagerten Insel im Nordosten Fort Lauderdales, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Von der Downtown sind es lediglich 10 Minuten mit dem Auto.

Was gibt es im Bonnet House zu sehen?

Bevor Evelyn Fortune Bonnet das Haus an den Florida Trust übergab, stellte sie eine Bedingung: Nichts durfte verändert werden. Darum präsentiert sich das Gebäude noch genauso wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Frederic Clay Bartlett es im Stil eines karibischen Plantagen-Anwesens entwarf.

Gäste staunen nicht schlecht, wenn Sie durch das Eingangstor schreiten und sich in einer grünen Palmenoase wiederfinden. Säulen, Springbrunnen und Obelisken aus Florida-typischem Korallengestein zieren das Äußere, während edle Holzvertäfelungen und goldene Kronleuchter das Auge im Inneren erfreuen. Ein Highlight bildet die Decke im Salon: Sie besteht aus einem großen Mahagoni-Stamm, der während eines Sturms an die Küste gespült wurde.

Im Inneren strotzt das Anwesen nur so vor Bildern und Wandgemälden Bartletts, die von der Liebe des Künstlers zu Floridas Natur zeugen. Doch auch andere bekannte Meister, darunter sogar Picasso, sind in der umfangreichen Sammlung vertreten. Bunte Muschelschalen und filigranes Porzellan vervollständigen das Museum.

Im Garten wartet eine der schönsten Orchideen-Sammlungen der USA. Und auch Tierliebhaber kommen dort auf ihre Kosten: Enten, Schwäne und andere Wasservögel bevölkern den Küstenstreifen, genau wie Wasserschildkröten. Mit etwas Glück lassen sich auch Floridas Manatees im Wasser erspähen. Wer den Blick nach oben wendet, kann noch heute Nachfahren von Emily Bonnets Haustieren sehen: zwei Affen, die behände in den Bäumen klettern, sich aber auch auf den Fußwegen blicken lassen.

Ein bedeutender Teil des 14 Hektar großen Grundstücks besteht aus unberührter Natur. Anders als auf den meisten anderen Barriereinseln Floridas durfte hier nicht gebaut werden. So präsentiert sich die Natur wunderbar ursprünglich, mit hohen Mahagoni-Bäumen, üppigen Palmen und verzweigten Mangroven.

Bevor es Zeit ist, in das Florida der heutigen Zeit zurückzukehren, lohnt sich ein Blick in den Gift Shop, der kunstvolle Schmuckstücke, Accessoires und farbenfrohe Orchideen anbietet.

Veranstaltungen im Bonnet House

Ganz im Geiste des Künstlerehepaars Bartlett ist das Bonnet House auch heute noch ein Ort der Kultur. Neben Ausstellungen einheimischer Künstler finden auf dem weitläufigen Areal auch klassische Konzerte, Kunstvorträge und Orchideen-Ausstellungen statt. Mit vergünstigten Tickets locken die „Cool Saturdays“: Von Juli bis Oktober kostet der Eintritt am ersten Samstag des Monats nur 9 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Besuch kostenlos. Das Angebot gilt von 09:00-16:00 Uhr.

Wer eine wirklich stilvolle Kulisse für die eigene Veranstaltung sucht, kann das Bonnet House auch mieten – zwar nicht das Anwesen an sich, aber die Gartenanlage mit der klimatisierten Suite, etwa für Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenfeiern.

Fans amerikanischer Luxus-Karossen dürfte der Name Packard wohlbekannt sein. Von 1899 bis 1954 baute die Firma in Detroit Autos für zahlungskräftige Kunden – darunter Filmstars Politiker und Mafiabosse. Wer etwas darstellen wollte, holte sich einen Packard. Heute rollen keine Wagen mehr vom Band. Doch dem detailversessenen Sammler Arthur Stone ist es zu verdanken, dass den Oldtimern ein ganzes Museum in Fort Lauderdale gewidmet ist. Wer nur ein wenig Benzin im Blut hat, sollte unbedingt vorbeischauen. Doch auch für alle anderen lohnt sich die Reise in eine Zeit, als das Autofahren noch ein Gentleman-Vergnügen war.

Was gibt es im Antique Car Museum zu sehen?

Das Antique Car Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung an Fahrzeugen des Herstellers Packard und ist einem Show Room aus den 20er Jahren nachempfunden. Alle Modelle befinden sich in Top-Zustand und werden liebevoll gepflegt: so z. B. der Runabout Speedster, ein acht-zylindriger Traum in Weiß mit edlen Bronzebeschlägen.

Sicher: Über den Geschmack der damaligen Autobesitzer lässt sich streiten, etwa beim knall-roten Model 740. Doch die Goldverzierung und die faustgroße Kühlerfigur machen auf jeden Fall etwas her. Auch der Station Sedan bietet mit seinen Holzpanelen einen ungewöhnlichen Anblick.

Bekannter dürfte Fans von Gangsterfilmen dagegen das Model 1100 vorkommen. Und auch einen bunt bemalten Lieferwagen, Cabrios und typische Straßenkreuzer aus den 50er Jahren hat das Antique Car Museum zu bieten. Wer übrigens meint, Autofahren vor 100 Jahren wäre eine unbequeme Angelegenheit gewesen, sollte sich einmal das Wohnzimmer-artige Interieur des Model 1-35 ansehen.

Dank des historischen Looks – es gibt sogar den Nachbau einer alten Tankstelle – wird der Rundgang zum atmosphärischen Erlebnis. Detaillierte Tafeln liefern Technikfreaks ausführliche Informationen zu jedem Modell. Außerdem sind manche Wagen geöffnet, sodass du die leistungsstarken Motoren genau begutachten kannst. Und wem das noch nicht reicht, der findet im Museum eine Vielzahl an Miniaturmodellen, Autoteilen und Andenken an den legendären Autohersteller. 2 Stunden solltest du mindestens einplanen, wenn du die Sammlung in Ruhe betrachten möchtest.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Antique Car Museum

Das Antique Car Museum hat Montag bis Freitag von 10:00–16:00 Uhr und samstags nach Absprachen geöffnet.

Beim Museum handelt sich um eine Non Profit-Organisation, die sich auf Spendenbasis finanziert. Der Eintrittspreis beträgt umgerechnet 9 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder von 5–12 Jahren. Natürlich darfst du auch mehr spenden, wenn du die Arbeit des Sammlers unterstützen möchtest. Für Gruppen werden auf Anfrage Touren organisiert.

Wer im edlen Ambiente der 20er Jahre feiern möchte, kann das Museum für eigene Veranstaltungen mieten. Geburtstagspartys, Hochzeiten und Firmenfeiern steht dank der großen Fläche und des eigenen Catering-Service nichts im Wege. Mehr Informationen findest du auf der offiziellen Website https://www.antiquecarmuseum.net/.

Anfahrt zum Antique Car Museum

Das Antique Car Museum liegt mitten in Fort Lauderdale und befindet sich zwischen Sehenswürdigkeiten wie dem Fort Lauderdale Airport, dem Port Everglades, dem Stranahan House oder dem Las Olas Beach.